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Jan18

Ausstellung „Die Welt zu Gast in unserer Heimat“

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Elmar Schmitz, Heike Wernz-Kaiser, Dirk J. Lehnhoff, Christoph Kniel


Volksbank RheinAhrEifel startet in das „Jahr der Genossenschaften“ der Vereinten Nationen

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Genossenschaften sind ein Gewinn für alle“, ist sich Vorstandsvorsitzender Elmar Schmitz sicher. Am 17. Januar 2012 begrüßte er rund 180 Gäste in der Bad Neuenahrer Hauptstelle der Volksbank RheinAhrEifel zur Eröffnung der Ausstellung „Die Welt zu Gast in unserer Heimat“.

Genossenschaften sind seit mehr als 150 Jahren die erste Adresse für Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Kernbotschaft der Genossenschaften ist der Gedanke „Hilfe zur Selbsthilfe“. Grund genug für die Vollversammlung der Vereinten Nationen, das Jahr 2012 zum „Jahr der Genossenschaften“ auszurufen. „Für uns ist das eine willkommene Gelegenheit, dieses Thema in unsere eigenen Veranstaltungen zu integrieren und gleichzeitig auf die Vorteile des weltweiten genossenschaftlichen Engagements aufmerksam zu machen“, fährt Schmitz fort. 

Bis zum 14. Februar 2012 macht die Wanderausstellung „Genossenschaften – Chance für Millionen“ des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) Halt bei der Regionalbank. Diesen Überblick über das Arbeitsfeld mit Schwerpunkt auf dem entwicklungspolitischen Einsatz der Genossenschaftsorganisation in mehr als 30 Ländern ergänzt die Volksbank RheinAhrEifel durch Bildtafeln und Exponate aus ihrer eigenen Geschichte. „Unsere Bank ist Teil der genossenschaftlichen Gemeinschaft, die ihre Werte über Generationen lebt und weitergibt“, erläutert Schmitz.

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Hausherrn stellte Dirk J. Lehnhoff, Vorstandsmitglied des DGRV, die Arbeit der Genossenschaftsorganisation vor. Die Leiterin des Museums der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Heike Wernz-Kaiser, führte anhand von 70 X 100 cm großen Kunststofftafeln in die Geschichte der Genossenschaften ein. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch das Saxophon-Quartett „Saxoforte“ aus der Vulkaneifel.
Die kulinarische Betreuung übernahm das Team von Sternekoch Hans Stefan Steinheuer.
 

Was ist zu sehen?
Die Wanderausstellung des DGRV zeigt in Form von zwei beleuchteten Ausstellungswänden großformatige Fotos. Sie halten Beispiele fest, wie Genossenschaften Millionen von Menschen die Chance eröffnen, aus eigener Kraft Wege aus der Armut zu finden. Im Zentrum stehen lebendige Kurzportraits von Menschen aus aller Welt, die ihre Möglichkeit der Hilfe zur Selbsthilfe nutzen.
Darunter ist Rosina Dickobe aus Südafrika, die mit sechs Freundinnen eine Genossenschaft gegründet und so den Schritt aus der Arbeitslosigkeit geschafft hat. Die sieben Frauen machten das zum Beruf, was sie seit Jahren für ihre Familien taten: Kleidung nähen.

Die DGRV-Ausstellung schlägt den Bogen zu den Wurzeln der Genossenschaftsidee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch. Bilder der beiden Gründerväter sind auch Bestandteil der Ausstellungserweiterung. Mit dem Titel „Armut im Preußischen Sibirien“ bildet eine Tafel mit dem Überblick über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Eifelbewohner im 18. Jahrhundert die Basisinformation. Mittellosigkeit und Hungersnöte lassen den Gedanken genossenschaftlicher Selbsthilfe in der Eifel damals auf fruchtbaren Boden fallen. 

1866 schließen sich 46 Menschen zusammen und gründen in Antweiler den ersten „Darlehenskassenverein“ im heutigen Kreis Ahrweiler. In den Anfängen des regionalen Genossenschaftswesens entstehen viele kleine Kreditgenossenschaften, die sich im Zeitverlauf zur heutigen Volksbank RheinAhrEifel zusammen-schließen: eine starke Gemeinschaft, fest in der Region verwurzelt und nach wie vor mit den Menschen eng verbunden.

Interessierte können die Kombination aus beiden Präsentationen während der regulären Banköffnungszeiten besuchen.

Der DGRV ist sowohl Spitzenverband als auch Prüfungsverband der deutschen Genossenschaftsorganisation und steht – ebenso wie die Volksbank RheinAhrEifel – in der Tradition von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch.

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