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Mär01

Volksbank RheinAhrEifel engagiert sich mit ihrer Heimatinitiative für die Region

Stellvertretende Ministerpräsidentin Eveline Lemke zeichnet Gewinner des „Zukunftspreises Heimat“ aus

Volksbank RheinAhrEifel engagiert sich mit ihrer Heimatinitiative für die Region

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am 29. Februar 2012 zeichnete die stellvertretende Ministerpräsidentin Eveline Lemke die Gewinner des Zukunftspreises der Volksbank RheinAhrEifel aus. Die festliche Preisverleihung der Siegerprojekte fand im großen Kurhaussaal in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Zu den Gewinnern zählten:

• der Förderverein SHK Ahrweiler e.V. mit der Schaffung eines Ausbildungs- und Qualifizierungszentrums für das regionale Heizungs- und Sanitärhandwerk (erster Preis, dotiert mit 15.000 Euro),

• die interaktive Plattform für regionales, nachhaltiges Wirtschaften WEITBLICK (zweiter Preis im Wert von 3.000 Euro),

• die Neukonzeption der Gebietsweinwerbung Ahr durch den Ahrwein e.V. (dritter Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro),

• der Christliche Sportverein CSV Andernach e.V. mit seinem Projekt „Jugend gegen Gewalt" (Sonderpreis, dotiert mit 2.000 Euro) und

• die Stadtwerke Andernach mit dem Ausbau und der Erweiterung des Hafens zum Terminal des Kombinierten Ladungsverkehrs (Sonderpreis, dotiert mit 2.000 Euro).



Prof. Ingeborg Henzler, Elmar Schmitz und Eveline Lemke (v.l.) gratulieren dem Erstplatzierten Rolf Mahlberg (1. Vorsitzender des Fördervereins SHK Ahrweiler e.V.).

Prof. Ingeborg Henzler, Elmar Schmitz und Eveline Lemke (v.l.) gratulieren dem
Erstplatzierten Rolf Mahlberg (1. Vorsitzender des Fördervereins SHK Ahrweiler e.V.).
 

Die charmante Moderatorin Julia Bertram, die amtierende Gebietsweinkönigin der Ahr, führte sympathisch durch den Abend. Musikalisch begleitet wurde die Preisverleihung von dem Saxophonquartett der Kreismusikschule Mayen-Koblenz unter der Leitung von Thomas Zender.
 

Im Sommer 2011 fiel der Startschuss für die vierte Runde des „Zukunftspreises Heimat" der Volksbank RheinAhrEifel. Bis zum 30. September des vergangenen Jahres waren alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am Ideenwettbewerb der Regionalbank zu beteiligen. Sowohl Schulklassen, Vereine, Initiativen, Gemeinden, gesellschaftliche Vereinigungen als auch mittelständische Unternehmen aus der Region konnten sich mit ihrem ganz persönlichen Wettbewerbsbeitrag um das attraktive Preisgeld von insgesamt 24.000 Euro bewerben.
 

Aus insgesamt 128 eingereichten Bewerbungen wählte eine hochkarätig besetzte Jury die Preisträger aus.
 

Zur Kommission unter dem Vorsitz von Stefan Hardt, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, gehörten neben Professorin Ingeborg Henzler, ehemalige Präsidentin der Fachhochschule Koblenz, Abt Benedikt Müntnich, Abtei Maria Laach, und Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank AG Düsseldorf auch Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel.
 

Preisträger lassen sich im Kreis ihrer Gratulanten feiern
Die Preisträger lassen sich im Kreis ihrer Gratulanten feiern
 

Glückliche Gewinner nehmen Preise in Empfang

Insgesamt fünf stolzen Gewinnern – in diesem Jahr gab es erstmals zwei Sonderpreise – konnten die Jurymitglieder zu ihrem Erfolg beim Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel eG gratulieren.
 

Zwei Sonderpreise, dotiert mit 2.000 Euro, nahmen Oberbürgermeister Achim Hütten als Chef der Stadtwerke Andernach und Michael Retterath, Vorsitzender des Christlichen Sportvereins CSV Andernach entgegen, die die Jury gleichermaßen mit ihren Projekten überzeugt hatten. Die Stadtwerke Andernach gaben dem Hafen durch seine Erweiterung ein zukunftsfähiges Logistikprofil und bauten ihn zum multifunktionalen Terminal des Kombinierten Ladungsverkehrs aus. Für die Region schafft das Komplettangebot „Schiene, Straße, Wasser" Arbeitsplätze und sichert den Industriestandort. Der CSV beeindruckte mit seinem Engagement „Jugend gegen Gewalt" und der Weiterentwicklung seines Projektes durch sozialpädagogische Betreuung in Bereichen wie Hausaufgabenhilfe und Berufswegplanung. 

Über den Sport gelingt es dem Verein, Vertrauen zu den Jugendlichen aufzubauen und persönliche Beziehungen im friedlichen Miteinander zu knüpfen.
 

Über den 3. Preis im Wert von 2.000 Euro freuten sich die Mitglieder von Ahrwein e.V. Der Vorsitzende des Vereins, Marc Adeneuer, hatte die Neukonzeption der Gebietsweinwerbung Ahr eingereicht. Mit kreativen Ideen und viel ehrenamtlichem Engagement sorgen die Vereinsmitglieder dafür, dass der Absatz der Ahrweine durch intensive Werbetätigkeit gefördert wird. Der Zusammenschluss der Winzer vereint rund 90 Prozent der gesamten Rebfläche der Ahr. Die Solidargemeinschaft entscheidet selbstständig darüber, welche Marketingmaßnahmen für den Weinbau und die Weinkulturlandschaft sinnvoll sind.
 

3.000 Euro und die Auszeichnung für den zweiten Preis wurde Thomas Gerling als Schöpfer der interaktiven Plattform WEITBLICK für regionales, nachhaltiges Wirtschaften überreicht. In diesem Medium werden Unternehmen und Menschen der Region vorgestellt, die sich für nachhaltiges Wirtschaften einsetzen. Die Internetplattform und die Möglichkeit des öffentlichen Dialogs seiner Nutzer stärkt das Bewusstsein der Bewohner unserer Region für nachhaltiges Leben.
 

Auch der Betrag in Höhe von 15.000 Euro, ausgelobt für den 1. Preis, fand dankbare Empfänger: der Förderverein SHK Ahrweiler e.V. Der Vereinsvorsitzende Rolf Mahlberg nahm stellvertretend für die Mitgliedsbetriebe im Heizungs- und Sanitärhandwerk neben der Urkunde auch die Skulptur des Zukunftspreises Heimat entgegen.

Die Initiatoren des Siegerprojektes schufen ein Ausbildungs- und Qualifizierungszentrum für ihre Nachwuchskräfte. Das Zentrum verbindet die theoretische Wissensvermittlung mit praktischen Übungen im Heizungs- und Sanitärhandwerk. In zehn modern ausgestatteten Montagekabinen können die angehenden Monteure das Anbringen neuer Geräte praktisch testen und ihre Fachkompetenz festigen. Damit leisten die Mitgliedsbetriebe einen wertvollen Beitrag, die Arbeitsplätze von rund 360 Mitarbeitern im SHK Handwerk und mehr als 80 Auszubildenden in der Region zu sichern und neue zu schaffen.
 

Die Skulptur „Profilkopf", die der Sieger des Wettbewerbs mit nach Hause nehmen durfte, stammt von dem in Andernach geborenen Künstler Manfred Hammes. Der im Jahr 2006 verstorbene Maler, Performance- und Objekt-Künstler war seit 1983 freischaffend und setzte sich in seinen Werken mit drei Themen auseinander: Landschaft – Mensch – Dimension der Zeit. In den 90-er Jahren begann er, plastisch zu arbeiten. 1991 schuf er seine ersten Cut-Outs. Die für den Künstler typischen Cut-Out-Objekte „sind sozusagen aus den Bildern gesprungen", wir er selbst sagte. Dem ausgeschnittenen Auge kommt eine besondere Bedeutung zu. Es verdeutlicht die zwei Dimensionen des Sehens: einerseits das Anschauen, das Betrachten und andererseits das Einsehen als ein Erkennen und Verstehen. Mit diesem Kunstwerk hat Manfred Hammes symbolisch eine Verbindung zum Zukunftspreis Heimat geschaffen: er hat ein Zeichen gesetzt zum "Sehen". Die Skulptur fordert auf, hinzuschauen, was um uns herum geschieht, zu Ansicht und Einsicht.
 

Starkes Engagement für die Region

Ihr Motto „Wir sind Heimat" ist für die Volksbank RheinAhrEifel keine leere Worthülse. Mit der Ausschreibung des vierten Zukunftspreises unterstreicht sie die Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Enge Beziehungen und die Entwicklung eines Heimatbewusstseins werden für den Erhalt der Wirtschafts- und Infrastruktur vor Ort immer wichtiger.
 

„Unsere Initiative „Zukunftspreis Heimat" soll Anstoß geben zum Nach- und Mitdenken. Wir haben dazu aufgerufen, sich mit neuen Ideen für unsere Heimat einzusetzen und einen Beitrag zu leisten, die Attraktivität unserer Region zu erhöhen. Denn nur gemeinsam sind wir stark und erfolgreich. Wir alle sind Mitgestalter unseres gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes", beschreibt Elmar Schmitz die Beweggründe, den Ideenwettbewerb regelmäßig auszuschreiben. „Weil wir auch morgen und übermorgen unsere Heimat aktiv gestalten und für die kommenden Generationen lebenswert erhalten wollen, suchen wir – gemeinsam mit den Menschen, die hier leben – nach den besten Lösungen für unsere Heimat. Auch im Jahr 2012 werden wir den Zukunftspreis Heimat erneut ausschreiben und hoffen auf eine rege Beteiligung."
 

Bericht über die Preisverleihung im "Blick Aktuell" vom 06.03.2012 als PDF

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