Nov28

Interview mit der Kinderbuchautorin Alexandra Muders

Cover-Fridolin-Fusselhut294In einem Interview mit uns spricht die Kinderbuch-Autorin Alexandra Muders über die Idee zu Ihrem Buch „Die Abenteuer von Fridolin Fusselhut" und erzählt, wie es dazu kam.



 

Ist es nicht viel schwerer ein Buch für Kinder zu schreiben, als einen Roman oder einen

Krimi?

Nein, denn ich weiß nicht, ob ich eine gute Krimiautorin geworden wäre. Wir waren schließlich alle mal Kinder und wenn man sich ein kleines Stück dieser Kindheit bewahrt hat und in der Lage ist, dieses Gefühl wieder aufleben zu lassen, dann kann nach und nach ein schönes Kinderbuch entstehen.


Wie kam die Idee zu Ihrem Kinderbuch?

Ich hatte schon lange den Gedanken ein eigenes Kinderbuch zu schreiben. Als mein Sohn noch klein war schrieb ich für Ihn Geschichten. Zwischendurch folgten dann noch ein paar Kurzgeschichten, die mein Sohn immer als Erster lesen durfte. Er war auch gleichzeitig mein härteste Kritiker und zerlegte alles gnadenlos, was ihm nicht gefiel. Irgendwann sagte er dann zu mir: „Du müsstest echt mal ein Buch schreiben". Und von dieser Aussage bis zur Veröffentlichung von Fridolin Fusselhut sind dann noch gut 18 Monate vergangen. Was ich zuerst fertig hatte war der Nachname. Dieser entstand aus einem Versprecher von mir. Und ein passender Vorname für den kleinen Fusselhut war auch schnell gefunden.


Wovon handelt Ihr Kinderbuch?

Das Buch erzählt von dem Leben eines kleinen lebhaften Jungen, der nichts mehr hasst als Langeweile. Fridolin ist ein Träumer, der sich oft in seinen Gedanken verliert, dabei aber die schönsten Abenteuer erlebt. Fridolin zeigt in seinen Geschichten, dass man nicht alles haben muss um glücklich zu sein. Man braucht ein bisschen Fantasie, ein paar gute Einfälle, und schon kann das Abenteuer beginnen.


Was wollen Sie mit dem Buch erreichen?

Ich möchte den Kindern zeigen, dass einem die Welt offen steht, das man auch als Kind wichtig ist. „Die Abenteuer von Fridolin Fusselhut" sind in sich geschlossene Fantasiegeschichten, die sich besonders beruhigend auf Kinder mit ADHS auswirken. Ich bin selbst Mutter eines an ADHS erkrankten Sohnes und weiß wie wichtig es ist, dass sich die Kinder in eine Fantasiewelt flüchten können.

Die meisten Kinder werden beim vorlesen oder selberlesen dieser Geschichten sehr ruhig und zeigen so ganz deutlich, dass sie sich konzentrieren können. Natürlich können sich auch die Erwachsenen von Fridolin Fusselhut für eine Weile wieder in die Kindheit zurückversetzen lassen.

Das ist ja das Schöne an dem Kinderbuch: Fridolin Fusselhut soll die Fantasie anregen. Daher habe ich auch Bewusst auf eine dargestellte Figur verzichtet. Jeder, der mein Buch liest, soll sich seinen eigenen Fridolin Fusselhut vorstellen.


Warum geben Sie gerade uns dieses Interview?

Um zu zeigen, dass man auch mit wenig viel bewirken kann. Wir sollten alle wieder das Wenige zu schätzen lernen, anstatt immer mehr haben zu wollen. Wir leben leider alle in einer Wegwerf- Gesellschaft und sollten uns auf den wahren Wert der Dinge besinnen. Ich hätte mein Buch mit viel mehr Aufwand und wesentlich teurer publizieren können, habe mich aber entschlossen dies eben nicht zu tun.

Nachhaltigkeit bedeutet für mich, dass man mit seinem Wirken nicht nur hier und jetzt handelt, sondern auch an die Zukunft und die daraus entstehenden Konsequenzen denken sollte. Im Prinzip genau das Gleiche, wie ich es mit dem Buch gemacht habe. Positiver Einfluss mit Nachhaltigkeit.


Wird es einen zweiten Band von Fridolin Fusselhut geben?

Ja, den wird es geben. Es ist aber keine Fortsetzung, sondern ein eigenständiges Buch, dass zusammen mit Fridolin Fusselhut wächst. Welche Abenteuer Fridolin in diesem Buch erlebt, verrate ich aber noch nicht. Nur so viel – Fridolin Fusselhut wird wieder viele Kinder und sicherlich auch einige Eltern in seine ganz spezielle Fantasie-Welt entführen.


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